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Vorteile eines Netzwerks

Der Verbund mehrerer PCs zu einem kleinen Heimnetz schafft nebst geteiltem Internetzugang viele Vorteile: Ressourcen wie Drucker, Back-up-Medium, Scanner oder CD-Brenner lassen sich von allen PCs direkt nutzen. Auch Files können in einem Netzwerk einfach untereinander ausgetauscht werden. Netzwerke sind in der Geschäftswelt längst nicht mehr wegzudenken und halten jetzt auch im Privathaushalt zunehmend Einzug. Es entstehen Heimnetzwerke. Dank moderner Technologien wie Wireless-LAN (Datenübertragung über Funk) und Powerline (Datenübertragung über Stromkanal) vernetzt man mehrere Computer in einer Wohnung oder einem Einfamilienhaus auf Wunsch sogar drahtlos.

Einsatz eines Routers

Was bringt ein Router? Der Router regelt den Datenaustausch zwischen zwei Netzwerken. Dabei ist das eine Netzwerk im Privatgebraucht meist das Internet und die Gegenseite das Heimnetzwerk resp. ein einzelner PC. Die Preise für Router sind in den vergangenen Jahren und Monaten enorm gesunken.

Vergleich Hardware- oder Software-Router

Die meisten Router basieren auf Hardware und werden als eigenständige Geräte installiert. Es gibt auch Router-Lösungen in Form von Software. Die Windows-Betriebssysteme ME, 2000 und XP verfügen z. B. über einen Software-Router, der den Internetzugang unter mehreren Computern aufteilt. So lässt sich ein PC mit einem Kabelmodem als Internetzugang für weitere Rechner einsetzen. Gerade im Privaten jedoch empfiehlt sich bei mehreren PCs, eine Hardware-Lösung wie den Prestige 324 als Router (und integrierte Firewall) für das Internet anzuschaffen. Der Einsatz von Software-Routern ist nämlich mit Nachteilen verbunden: Der als Router definierte PC muss immer eingeschaltet sein, damit andere PCs darüber eine Verbindungen aufbauen können. Bei einem Neustart des Rechners werden alle bestehenden Internetverbindungen unweigerlich getrennt. Auch der Installationsaufwand eines Software-Routers ist grösser als bei einer im Normalfall bereits vorkonfigurierten Hardware-Lösung.

Abgrenzung internes Netzwerk vom Internet

Wer anderen PCs im eigenen Haushalt Zugriff auf seine Daten ermöglicht, erhöht automatisch das Risiko, dass ungebetene Gäste aus dem Internet Einblick in gespeicherte Files nehmen. Für einen Hacker ist es möglich, sich Zugriff zu verschaffen. Deshalb ist es sehr wichtig, das interne Netzwerk klar vom öffentlichen Internet abzutrennen. Dazu wird bei der Verbindung zum Internet eine Firewall eingesetzt, die den Zugriff vom Internet kontrolliert. Router enthalten durch NAT (Network-Address-Translation) bereits eine Firewall-Funktion, die für den privaten Einsatz oft ausreichende Sicherheit bietet. In den abgebildeten Grafiken ist die ungeschützte Übertragung vom Internet rot und die gesicherte Übertragung nach dem Router schwarz markiert.

Router mit NAT als Firewall

Ein Router mit NAT verteilt den internen Rechnern "private" IP-Adressen, die vom Internet nicht angesprochen werden können. Nur der Router besitzt eine vom Provider zugewiesene, öffentliche IP-Adresse. Empfängt der Router Daten vom Internet, wird immer überprüft, ob ein interner PC sie auch tatsächlich angefordert hat. Anderenfalls werden die Daten nicht weitergeleitet. Ein zusätzlicher Vorteil von NAT besteht darin, dass mehrere Benutzer gleichzeitig über einen normalen Internetanschluss surfen können. Für den Provider ist nicht ersichtlich, wie viele Rechner hinter dem Router aufs Internet zugreifen.

Vorteile (VPN-)Firewall

Eine Firewall wie die ZyWALL-Serie von ZyXEL ist gegenüber einem Router mit zusätzlichen Funktionen wie Stateful-Inspection, Abwehr von Denial-of-Service-Attacken und VPN ausgerüstet. Stateful-Inspection bietet eine noch höhere Sicherheit als das NAT eines Routers. Daten aus dem Internet gelangen nur durch die Firewall, wenn sie Teil einer vom Benutzer initialisierten Session sind. Für den professionellen Einsatz wird eine VPN-Firewall empfohlen.