Fiber-Access

Fiber-to-the-X - no limits!
FTTx (auch Glasfaser genannt) ist eine zukunftsweisende Technologie für die Bereitstellung von Breitband-Services. Bekannteste Variante ist FTTH, die Anbindung von Privatanschlüssen, welche in der Schweiz bereits in einigen Regionen angeboten wird.
ZyXEL VISION Automn 2009 (PDF)
ZyXEL VISION Spring 2010 (PDF)
Fiber to the what?
FTTH
Als Fibre To The Home oder bezeichnet man das Verlegen von Lichtwellenleitern direkt bis in die Wohnung des Teilnehmers. Dort wird es dann in elektrische Signale umgewandelt und über gängige Verkabelungen (z. B. über Ethernet) weiter verteilt.
FTTB
Als Fibre To The Basement oder Fibre To The Building bezeichnet man das Verlegen von Glasfaserkabeln bis ins Gebäude. Dabei werden Glasfasern beispielsweise bis in die Hauskeller verlegt und die Signale dann über vorhandene Kupferleitungen und VDSL-Technik in die Wohnungen geführt. Dieses entspricht der Stufe der Verzweigungskabel.
FTTN / FTTC
Als Fibre To The Node oder Fibre to the Curb (Deutsch: Verlegung in die Nähe des Teilnehmers) bezeichnet man das Verlegen von Glasfaserkabeln bis zum nächsten Verteiler, dem Kabelverzweiger. Hier werden also entsprechend die sogenannten Hauptkabel von Kupfer auf Glasfaser hochgerüstet bzw. durch Glasfaserkabel ergänzt. So sind zum Beispiel die VDSL2-Angebote der Swisscom als FTTN zu kategorisieren.
Die FTTN-Technik ist wie alle anderen FTTx-Techniken eine Glasfaseranschlusstechnik, bei der die Glasfaser im Anschlussbereich zwischen Ortsvermittlungsstelle und dem Schaltverteiler geführt wird. Dort erfolgt über die Optical Network Unit (ONU) eine Signalumsetzung und die weitere Übertragung zum Teilnehmeranschluss über Kupferkabel. Die überbrückbare Entfernung liegt bei ca. 2 000 m; die Übertragungsgeschwindigkeit liegt im Upstream zwischen 2 Mbps und 5 Mbps und im Downstream zwischen 5 Mbps und 20 Mbps.
